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Bild: Hans am Ende  (Urheber des Fotos: Von Infanterie-Regiment „Lübeck“ Nr. 162 - Infanterie-Regiment „Lübeck“ Nr. 162, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11825550) Hans am Ende (31.12.1864-09.07.1918)

Geboren am 31. Dezember 1864 in Trier, lebte am Ende seit 1872 in Kirchscheidungen, wo sein Vater als Pfarrer wirkte. Hans am Ende besuchte die Landesschule Pforta, wo er auch valediziert wurde und studierte von 1884 bis 1889 mit Unterbrechungen an der Akademie der Bildenden Künste in München. Er war ein Maler des Impressionismus. Er erlag am 09. Juli 1918 in Stettin in einem Lazarett seiner schweren Verwundung, die er sich bereits am 10. April 1918 an der Westfront bei Messines zugezogen hatte.

Bekannt ist er vor allem als Mitbegründer der  Künstlerkolonie „Worpswede“ zusammen mit Fritz Mackensen, Fritz Overbeck und Otto Modersohn im Jahr 1889.


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Bild: Karl Lamprecht (al.port. 1869-1874) Karl Lamprecht (25.02.1856-10.05.1915)

Von 1869 bis 1874 besuchte der spätere Historiker Karl Lamprecht (25.02.1856-10.05.1915) Schulpforte, wo er auch nach seinem Tode die letzte Ruhe gefunden hat.

1878 promovierte er in Leipzig bei dem Nationalökonomen Wilhelm Roscher. Lamprecht lehrte seit 1891 mittelalterliche und neuere Geschichte an der Universität Leipzig. Bekannt ist er noch heute durch den sogenannten Methodenstreit der Geschichtswissenschaft, in dem er mit seiner Kulturgeschichtsschreibung einer der maßgeblichen Protagonisten war.


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Bild: Friedrich Nietzsche (Urheber: Von Gustav-Adolf Schultze (d. 1897) - Nietzsche by Walter Kaufmann, Princeton Paperbacks, Fourth Edition. ISBN 0-691-01983-5, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=95963) Friedrich Nietzsche (15.10.1844-25.08.1900)

Der am 15. Oktober 1844 in Röcken bei Lützen in eine lutherische Pfarrersfamilie geborene und am 25. August 1900 verstorbene Nietzsche hatte seit dem Jahr 1858 eine Freistelle in Schulpforte, wo er 1864 auch das Abitur ablegte und wesentlich vorgeprägt wurde. Diese Prägung zeigte sich dann auch in den Werken des Philosophen, dessen bekanntestes wohl „Also sprach Zarathustra“ sein dürfte. Doch bereits während seiner Schulzeit entstanden mit „Fatum und Geschichte“ und „Willensfreiheit und Fatum“ zwei erste Werke, die bereits spätere Motive vorwegnehmen. Schließlich lernte er in Schulpforte Paul Deussen und Carl Freiherr von Gersdorff kennen, mit denen er sein restliches Leben freundschaftlich verbunden blieb.


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Bild: Karl Richard Lepsius; Bildurheber: Von Ernst Milster - This image appears (amongst other places) in Taylor, John H. (Editor), Ancient Egyptian Book of the Dead: Journey through the afterlife. British Museum Press, London, 2010. ISBN 978-0-7141-1993-9 - the date and author are listed there., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=672260 Richard Lepsius (23.12.1810 – 10.07.1884)

Der Ägyptologe Karl Richard Lepsius wird wohl stets durch seinen Beitrag zur Entzifferung der Hieroglyphen, die Leitung der preußischen Ägyptenexpedition und die Ausgestaltung des Neuen Museums in Berlin dauerhaft in Erinnerung bleiben. Besonderes Verdienst hat er sich durch seine Arbeiten zum ägyptischen Totenbuch verdient. Von 1822 bis 1829 durfte die Landesschule Pforta ihn zu ihren Schülern zählen. Sein Grabmal zählt noch heute zu den Ehrengräbern der Stadt Berlin.


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Wilhelm Adolf Becker (1796 – 30.09.1846)

Wilhelm Adolf Becker reiht sich in die große Zahl von Alumni ein, die sich nach ihrer Zeit an der Landesschule Pforta den Altertumswissenschaften gewidmet haben. Dabei gehört er als Klassischer Archäologe zu den frühen Vertretern eines Faches, das zu der Zeit noch im Entstehen begriffen war. Geboren 1796 in Dresden, kam er im Jahr 1812 an die Landesschule Pforta und nahm nach seinem Abschluss dort 1816 in Leipzig ein Studium der Theologie und Philologie auf. Zu seinen Lehrern zählen Gottfried Hermann, Christian Daniel Becker und Friedrich August Wilhelm Spohn.


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Bild: August Ferdinand Möbius (Urheber: Von Adolf Neumann (1825-1884) - http://www.mathematik.de/mde/information/kalenderblatt/kreisverwandteabbildungen/bilder/moebius-1000.png, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1602074) August Ferdinand Möbius

Der am 17. November 1790 in Schulpforte geborene und am 26. September 1868 in Leipzig verstorbene Mathematiker und Astronom August Ferdinand Möbius war Sohn des magister protensis Johann Heinrich Möbius, der als Tanzlehrer an der damaligen Fürstenschule lehrte, jedoch bereits drei Jahre nach der Geburt seines Sohnes verstarb. Von 1803 bis 1809 besuchte Möbius dann selber Schulpforte und legte schon da ein außerordentliches mathematisches Talent an den Tag.


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