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Das frühere Zisterzienserkloster Pforte und die heutige Landesschule Pforta sind 2018 Austragungsort des Montalbane.Festivals für mittelalterliche Musik.
Die Organisatoren trafen sich am Freitag mit Prokurator Arndt Gerber von der Stiftung Schulpforta und rector portensis Thomas Schödel zu einer Vorbesichtigung und organisatorischen Absprachen.Der Sommer, der in unserem Fall die Zeit meint, in der wir nicht mehr und noch nicht an "montalbâne" denken (also, zumindest nicht vordergründig… 😉 ), ist vorbei.
Heute hatten wir einen Betriebsausflug - so einen richtig dienstlichen, keine Sause! - ins Kloster Pforta.

Bekanntlich wird dort im kommenden Jahr die 28. Auflage unseres Festivals stattfinden - als Korrespondenzort des Memlebener Groß-Projektes "KLOSTER + WELT" und zur Feier des 25-jährigen Bestehens der "Straße der Romanik".
Dieser Orts- und leichte Terminwechsel wird für "montalbâne" einmalig sein, Mitternachtskonzert und Festgottesdienst bleiben sogar auf Schloss Neuenburg und in der romanischen Stadtkirche St. Marien zu Freyburg/Unstrut. Eine Art "Wandel-Festival" sozusagen… 😉

Heute also Ortsbegehung mit unserer "Delegation sämtlicher Festival-Teilbereiche" sowie Arndt Gerber, Vorsitzender des dortigen Fördervereins, und Thomas Schödel, dem Rektor der Landesschule Pforta.
Viele Ideen, viele Überlegungen, viel Arbeit, viel Plaisier. Eine Herausforderung für alle Beteiligten. Auf in's Vergnügen!

Hier die ersten "vorher"-Fotos von "montalbâne 2018" und in Kürze auch schon das Programm und noch im Herbst Vorverkaufsstart (aaah!!! Weihnachtsgeschenke!!!) - so früh waren wir noch nie…
😉

www.montalbane.de
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vor 1 Woche

Das frühere Zisterzienserkloster Pforte und die heutige Landesschule Pforta sind 2018 Austragungsort des Montalbane.Festivals für mittelalterliche Musik. 
Die Organisatoren trafen sich am Freitag mit Prokurator Arndt Gerber von der Stiftung Schulpforta und rector portensis Thomas Schödel zu einer Vorbesichtigung und organisatorischen Absprachen.

 

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Immatrikulation in Schulpforte

Mehr als 21 Tausend Schüler haben seit Schulgründung in Schulpforte gelernt. Heute haben sich mehr als 70 neue Schüler im Immatrikulationsbuch der Landesschule Pforta verwewigt und sind damit feierlich aufgenommen worden. Für einen Alumnus oder eine Alumna gab es sogar eine Zuckertüte. Für alle gab es festliche Orgel- und Chormusik, herzliche Worte des Empfangs durch den rector portensis (und jeweils eine Nuss!!), einen USB-Stick mit Pforta-Motiv vom Pförtner Bund e.V. und heitere bis vollmundige Willkommensgrüße durch die älteren Mitschüler.

Übrigens: Die neue Bewerbungsphase (für Gymnasiasten, die jetzt in Klasse 8 gehen) beginnt im Herbst. Tag der offenen Tür ist am 4.11. Dann können auch schon Anmeldungen abgegeben werden.
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vor 2 Wochen

 

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Alles Gute! Meine Schulzeit dort habe ich nie vergessen...

Ich wünsche den Neuen eine genauso schöne und prägende Zeit wie ich sie hatte 😊

Danke für die diese würdige und zuweilen erheiternde Immatrikulation. Da fiel der Abschied etwas leichter. Allen NeuPortensern wünschen wir einen gelungenen Schulstart

Ehrenberg-Preis - Alte Stiftung wiederbelebt
Historische Adelsdokumente im Besitz der Pfortenser Bibliothek

Mit Frieda Frank erhielt zum zweiten mal eine Absolventin der Landesschule Pforta den "neuen" Ehrenberg-Preis.
Die Geschichte dieses Preises ist fast 100 Jahre alt.

Die einstige Ehrenberg-Stiftung wurde 1918 in Schulpforte zum Andenken an Otwig von Ehrenberg gegründet, der von 1900 bis 1903 die Landesschule besucht hatte. Ehrenberg starb mit nur 32 Jahren im 1. Weltkrieg. Sein Name ist auf der Gefallenentafel im Chor der Kirche von Schulpforte verzeichnet. Seine Witwe, Gertrud-Adelheid von Ehrenberg, geb. Köhler, stiftete daraufhin ein Kapital von 3000 Mark. Die Stiftungssatzung sah vor, „an drei, in ganz besonderen Ausnahmefällen vier, besonders gute und tüchtige Schüler der Landesschule, die sich auf turnerischem Gebiete ausgezeichnet haben, Preise in Gestalt von Büchern zu verleihen“. Nachweisbar verliehen wurden die Buchpreise aber nur von 1919 bis 1923 an insgesamt 13 Schüler, dann brachte diese Stiftung vermutlich durch die Inflation keine Erträge mehr.

Im vorigen Jahr nahm Dr. Benedikt Koehler, der Großneffe der Witwe Ehrenberg, geb. Köhler, den Kontakt zur Landesschule Pforta auf und stiftete 3000 Euro mit dem Wunsch, nun nicht mehr turnerische Leistungen, sondern soziales Engagement zu würdigen. Außerdem erhielt das Schularchiv in diesem Zusammenhang wertvolle Dokumente der Familie von Ehrenberg. Neben Fotos und anderen Familienunterlagen schenkte Dr. Benedikt Koehler der Schule auch den 1908 von Kaiser Wilhelm II. für Otwigs Vater Paul Ehrenberg ausgestellten, sehr aufwendig gestalteten Adelsbrief. Da Paul Ehrenberg von 1860 bis 1866 ebenfalls Schüler in Schulpforte von 1860 bis 1866 war, ist das eine wunderbare Bereicherung der Archivbestände in der historischen Bibliothek der Landesschule Pforta.

Die Familie von Ehrenberg spielt auch in der neueren Geschichte Bad Kösens eine Rolle, denn Paul von Ehrenberg (1846-1928) kaufte als pensionierter Potsdamer Landesgerichtspräsident 1918 eine von Paul Schulze-Naumburg entworfene Villa in Bad Kösen. Diese Villa war das erste bezugsfertige Haus in der sogenannten Gartenstadt am Rechenberg von Paul Schulze-Naumburg, welche für pensionierte Beamte und Rentiers konzipiert worden war. Die Villa erhielt nach ihrem ersten Besitzer den Namen „Haus von Ehrenberg“. Nach Ehrenbergs Tod im April 1928 in Bad Kösen erbte die Tochter, Herta von Ehrenberg (1881-1974), die Villa. 1947 vermietete Fräulein v. Ehrenberg ihr Haus dem Bistum Magdeburg, das es als Bildungs- und Begegnungsstätte nutzte. 1950 verkaufte Herta von Ehrenberg schließlich das Haus an das Erzbischöfliche Kommissariat in Magdeburg. Nach dem Kauf wurde das Anwesen am 1. Dezember 1950 nach dem Paderborner Bischof Konrad Martin (1812-1879) benannt und von zwei Ordensschwestern geleitet. Fräulein von Ehrenberg wohnte hier bis zu ihrem Tod 1974 und auch ihre verwitwete Schwägerin und Preis-Stifterin Gertrud-Adelheid von Ehrenberg (1891-1975), fand im Konrad-Martin-Haus ihre zweite Heimat. Seit 1978 steht das Haus in der Trägerschaft des Caritasverbandes und wurde als Erholungsheim für Familien, Senioren und Menschen mit Behinderungen genutzt.

Von dieser Geschichte in all ihren schillernden Details musste die Preisträgerin des Ehrenberg-Preises 2017 nichts wissen.
Abiturientin Frieda Frank aus dem naturwissenschaftlichen Zweig der Landesschule Pforta erhielt bei der festlichen Verabschiedung in der Pfortenser Klosterkirche nun als zweite Ausgezeichnete einen Büchergutschein, dazu eine Urkunde, die an das Erbe der von Ehrenbergs erinnert.
Rektor Thomas Schödel: „Frieda ist nicht nur eine überaus engagierte Schülerin, sondern darüber hinaus auch eine Absolventin mit exzellenten Leistungen. Ihr Abiturschnitt liegt bei 1.0. Daneben hat sie erfolgreich an zahlreichen Wettbewerben teilgenommen. Mit ihrer Forschungsarbeit zum Gleichgewichtstraining für Schlaganfallpatienten hat außerdem ihre wissenschaftliche Arbeit mit ihrem ehrenamtlichen Engagement eine Schnittstelle gefunden.“
Frieda absolviert derzeit ein zweimonatiges Pflegepraktikum am Uni-Klinikum Halle-Kröllwitz.

www.caritas-magdeburg.de/52518.html
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vor 1 Monat

Ehrenberg-Preis - Alte Stiftung wiederbelebt
Historische Adelsdokumente im Besitz der Pfortenser Bibliothek

Mit Frieda Frank erhielt zum zweiten mal eine Absolventin der Landesschule Pforta den neuen Ehrenberg-Preis.
Die Geschichte dieses Preises ist fast 100 Jahre alt. 

Die einstige Ehrenberg-Stiftung wurde 1918 in Schulpforte zum Andenken an Otwig von Ehrenberg gegründet, der von 1900 bis 1903 die Landesschule besucht hatte. Ehrenberg starb mit nur 32 Jahren im 1. Weltkrieg. Sein Name ist auf der Gefallenentafel im Chor der Kirche von Schulpforte verzeichnet. Seine Witwe, Gertrud-Adelheid von Ehrenberg, geb. Köhler, stiftete daraufhin ein Kapital von 3000 Mark. Die Stiftungssatzung sah vor, „an drei, in ganz besonderen Ausnahmefällen vier, besonders gute und tüchtige Schüler der Landesschule, die sich auf turnerischem Gebiete ausgezeichnet haben, Preise in Gestalt von Büchern zu verleihen“. Nachweisbar verliehen wurden die Buchpreise aber nur von 1919 bis 1923 an insgesamt 13 Schüler, dann brachte diese Stiftung vermutlich durch die Inflation keine Erträge mehr.   

Im vorigen Jahr nahm Dr. Benedikt Koehler, der Großneffe der Witwe Ehrenberg, geb. Köhler, den Kontakt zur Landesschule Pforta auf und stiftete 3000 Euro mit dem Wunsch, nun nicht mehr turnerische Leistungen, sondern soziales Engagement zu würdigen. Außerdem erhielt das Schularchiv in diesem Zusammenhang wertvolle Dokumente der Familie von Ehrenberg. Neben Fotos und anderen Familienunterlagen schenkte Dr. Benedikt Koehler der Schule auch den 1908 von Kaiser Wilhelm II. für Otwigs Vater Paul Ehrenberg ausgestellten, sehr aufwendig gestalteten Adelsbrief. Da Paul Ehrenberg von 1860 bis 1866 ebenfalls Schüler in Schulpforte von 1860 bis 1866 war, ist das eine wunderbare Bereicherung der Archivbestände in der historischen Bibliothek der Landesschule Pforta.

Die Familie von Ehrenberg spielt auch in der neueren Geschichte Bad Kösens eine Rolle, denn Paul von Ehrenberg (1846-1928) kaufte als pensionierter Potsdamer Landesgerichtspräsident 1918 eine von Paul Schulze-Naumburg entworfene Villa in Bad Kösen. Diese Villa war das erste bezugsfertige Haus in der sogenannten Gartenstadt am Rechenberg von Paul Schulze-Naumburg, welche für pensionierte Beamte und Rentiers konzipiert worden war. Die Villa erhielt nach ihrem ersten Besitzer den Namen „Haus von Ehrenberg“. Nach Ehrenbergs Tod im April 1928 in Bad Kösen erbte die Tochter, Herta von Ehrenberg (1881-1974), die Villa. 1947 vermietete Fräulein v. Ehrenberg ihr Haus dem Bistum Magdeburg, das es als Bildungs- und Begegnungsstätte nutzte. 1950 verkaufte Herta von Ehrenberg schließlich das Haus an das Erzbischöfliche Kommissariat in Magdeburg. Nach dem Kauf wurde das Anwesen am 1. Dezember 1950 nach dem Paderborner Bischof Konrad Martin (1812-1879) benannt und von zwei Ordensschwestern geleitet. Fräulein von Ehrenberg wohnte hier bis zu ihrem Tod 1974 und auch ihre verwitwete Schwägerin und Preis-Stifterin Gertrud-Adelheid von Ehrenberg (1891-1975), fand im Konrad-Martin-Haus ihre zweite Heimat. Seit 1978 steht das Haus in der Trägerschaft des Caritasverbandes und wurde als Erholungsheim für Familien, Senioren und Menschen mit Behinderungen genutzt. 

Von dieser Geschichte in all ihren schillernden Details musste die Preisträgerin des Ehrenberg-Preises 2017 nichts wissen.
Abiturientin Frieda Frank aus dem naturwissenschaftlichen Zweig der Landesschule Pforta erhielt bei der festlichen Verabschiedung in der Pfortenser Klosterkirche nun als zweite Ausgezeichnete einen Büchergutschein, dazu eine Urkunde, die an das Erbe der von Ehrenbergs erinnert.
Rektor Thomas Schödel: „Frieda ist nicht nur eine überaus engagierte Schülerin, sondern darüber hinaus auch eine Absolventin mit exzellenten Leistungen. Ihr Abiturschnitt liegt bei 1.0. Daneben hat sie erfolgreich an zahlreichen Wettbewerben teilgenommen. Mit ihrer Forschungsarbeit zum Gleichgewichtstraining für Schlaganfallpatienten hat außerdem ihre wissenschaftliche Arbeit mit ihrem ehrenamtlichen Engagement eine Schnittstelle gefunden.“
Frieda absolviert derzeit ein zweimonatiges Pflegepraktikum am Uni-Klinikum Halle-Kröllwitz. 

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Was bleibt von der eigenen Schulzeit? Manchmal ist es ein Klang, ein Lied, ein Gesang...

Jana
Kleine Einlage im Rahmen des Silber-Abi-Treffens der 12M von 1992 am 1.07.17. Was man einmal verinnerlicht hat, kann jederzeit abgerufen werden, selbst nach 25 Jahren.
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vor 2 Monaten

 

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Wunderschön

 

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